„Die Kunst des Zuhörens besteht darin, das Gesagte zu fühlen und das Ungesagte zu spüren“

Eleni Katsamaki

 

Name, Tätigkeit/Abteilung:
Eleni Katsamaki,

Assistentin Produktmanagement und Entwicklung, Betriebsrätin, Wirtschaftsmediatorin und nun auch Pflegelotsin

Lieblingsfarbe:
Apricot
Beschreibe Dich in 3 Worten:
emphatisch, humorvoll, bodenständig
Für was kannst du dich begeistern?
Reisen in mediterrane Länder und für Menschen

 

 

Seit 16 Jahren ist Eleni Katsamaki bei der U.I. Lapp GmbH tätig – als Assistentin im Produktmanagement & Entwicklung. Dort steht sie 60 Personen mit Rat und Tat zur Verfügung und unterstützt den Leiter des Produkt Managements & Entwicklung. Dabei setzt sie sich sehr umfassend und engagiert für die Belange der Mitarbeiter ein – jeden Tag auf eine ganz andere Art und Weise. Dabei ist Zuhören und Beraten ihr „Steckenpferd“, wodurch sie auch immer mehr Funktionen im Haus übernehmen konnte.

Wir sind davon begeistert und wollten daher mehr über sie erfahren – über ihre Motivation und ihre Hintergründe, sich nun beispielsweise auch noch als „Pflegelotsin“ ausbilden zu lassen. Daher haben wir Frau Katsamaki gebeten, uns etwas über sie zu berichten. Wir freuen uns sehr, so motivierte Mitarbeiter im Haus zu haben und möchten Ihnen daher gerne Frau Katsamaki etwas näher vorstellen. Viel Spaß beim Lesen!

Frau Katsamaki, warum haben Sie sich denn vor 16 Jahren für die Firma Lapp entschieden?

Ich kam vom berühmten Unternehmen mit dem Stern zu Lapp, habe jedoch vom ersten Tag an gespürt, dass Lapp die richtige Unternehmensgröße für mich ist. Die Betriebsratsarbeit hat mit dazu beigetragen, die Belange der Mitarbeiter besser zu verstehen und vor allem gut zuzuhören.

Das kann ich nur bestätigen – Sie sind denke ich für viele Leute ein Vorbild was die Themen „Zuhören“ und „Verständnis haben“ anbelangt. Ihre erste Zusatzfunktion war ja Ihre Tätigkeit als Betriebsrätin. Was kam denn danach?

Lapp fordert und fördert und ich habe die Möglichkeit bekommen, eine Weiterbildung zur „Wirtschaftsmediatorin“ zu machen. Ich war aufgeregt, ob ich dies nach 30-jähriger Schulabstinenz berufsbegleitend mit Beruf u. Familie vereinbaren könnte. Zu dieser Zeit bekam mein Vater die Diagnose Krebs – die einjährige, schwere Krankheit meines Vaters folgte, wobei ich ihn bis zu seinem Tod begleitete. Der erfolgreiche Abschluss zur Wirtschaftsmediatorin ist mir trotz des immensen Zeitaufwandes zwischen Arbeit, Pflege u. Abschlussarbeit gelungen.

 

durch verschiedene Brillen schauenAllerdings ist mir während dieser Zeit bewusst geworden, welche bürokratische Herausforderung von Seiten der Krankenkasse, dem Medizinischem Dienst, von Ärzten, dem Krankentransport uvm. ich meistern musste. Jeder trägt seine „Brille“ – der AOK-Mitarbeiter seine AOK-Brille,  das Taxi-Unternehmen seine Taxi-Brille usw. und man selbst muss sich fast täglich mit den unterschiedlichen Formularen quälen. Und plötzlich brauchte ich sie: Die „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung „ -wir hatten zwar oft darüber gesprochen, aber gemacht hatten wir sie nicht.

Das hört sich wirklich sehr anstrengend an! Toll, wie Sie dies gemeistert haben! Wie haben Sie das denn geschafft?

Der Spagat zwischen Pflege und Beruf erfordert viel Kraft und kann einen an seine Grenzen bringen. Ich konnte auf das kostenlose Angebot von Lapp zugreifen und mir die wichtigsten Informationen letztendlich beim pme-Familienservice einholen. Dort wurden mir die wichtigsten Aufgaben nach Priorität sortiert und mein „Knäul“ wurde entwirrt.

In dieser Ausnahmesituation war es wichtig schnell, neutral und unbürokratisch die entsprechenden Informationen zu bekommen und es war eine Fügung, dass mir durch den Fokus auf Beruf & Familie die Ausbildung zur Pflegelotsin angeboten wurde.

Wie ist denn die aktuelle Resonanz zu Ihrer Ausbildung als Pflegelotsin? Nehmen dies bereits viele Arbeitnehmer in Anspruch?

Mund zu Mund PropagandaEs wird Zeit und Vertrauen brauchen, bis die Mitarbeiter das Angebot wahrnehmen. Dies wird uns durch nachhaltige Präsenz in den Lapp-internen Medien, sowie durch Mund-zu-Mund-Propaganda sicherlich gelingen und persönlich freue ich mich auf die Hilfe-Leistung, die ich durch das erworbene Wissen weitergeben kann.

Da Pflegethemen meist plötzlich auftreten wissen wir im Hause Lapp wie wichtig es ist, Personen des Vertrauens vor Ort zu haben, um die ersten relevanten Informationen zum Thema „Pflege von Angehörigen“ weitergeben zu können und als neutraler Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Deshalb hat Lapp drei Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen als Pflegelotsen ausbilden lassen – neben Frau Katsamaki sind dies Frau Adzic aus Ludwigsburg und Herr Mattausch aus Stuttgart und je nach Bedarf werden weitere folgen. Wir sind stolz auf unsere engagierten Mitarbeiter und sind sicher, auf diese Weise gut für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein.

 

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