„Ein Tag als Schauspielerin“

                                  Name, Tätigkeit/Abteilung:

karolin1Karolin Cavlina,Auszubildende zur Mechatronikerin, 3. Lehrjahr

Lieblingsfarbe außer Orange?:

gelb

Beschreibe dich mit 3 Worten!:

kommunikativ, offen, etwas chaotisch

Für was kannst du dich begeistern?:

Handball, gute Filme, Kochen

 

Am 14.12.2016 war es soweit – unsere Auszubildende zur Mechatronikerin, Frau Karolin Cavlina, durfte in einem Videoformat „MINT – Role-Model“  ihre schauspielerischen Fähigkeiten beweisen. Wie kam es dazu? Im Juni 2016 kam das Wirtschaftsministerium mit der Frage auf uns zu, ob wir im  Rahmen der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ bereit wären, bei einem Videoformat teilzunehmen. In diesem Video wird eine junge MINT-Frau an ihrem Arbeitsplatz porträtiert und fungiert somit als Role Model – also als Vorbild für Schülerinnen, Auszubildende und Studentinnen. Da das Thema „Frauen und Technik“ sehr wichtig für uns ist (siehe Blogbeitrag  https://karriere-blog.lappgroup.com/lapp-arbeitgeber/girlsday-maedchen-zukunftstag-in-der-lapp-gruppe/), haben wir selbstverständlich zugesagt. Als Role-Model wurde Frau Karolin Cavlina, unsere Auszubildende zur Mechatronikerin im 3. Lehrjahr, porträtiert. In unserem Interview erzählt sie über Ihre Erlebnisse und Erfahrungen, die sie bei dem Videodreh gemacht hat.

 

Karolin, warum hast Du Dich entschieden bei dem Videodreh mitzumachen?

Als Du mich gefragt hast, ob ich mir vorstellen könnte das Role-Model zu sein, habe ich mir gedacht: „Cool, das ist doch eine super Idee“!  Ich bin auch der Meinung, dass es zu wenige Mädchen in den technischen Berufen gibt. Vielleicht ist der Grund dafür, dass sich die Mädels nicht trauen, weil sie denken, sie seien nicht geeignet für die Berufe, die normalerweise von den Männern ausgeübt werden. Deshalb finde ich es wichtig, den Mädels zu zeigen, dass sich auch Frauen in der Männerwelt wohl fühlen können.

Da du ja nicht gewusst hast, was alles auf Dich zukommt bin ich mal gespannt, wie der Tag für Dich war? Schlimmer oder besser als gedacht? (beide lachen)

Als mir klar geworden ist, dass ich ja tatsächlich zugesagt habe bei dem Videoformat mitzumachen, dachte ich mir: „Oh Gott, was mache ich nun, wenn ich doch Lampenfieber bekomme und nichts mehr sinnvolles sagen kann“? Und dann haben wir das Vorgespräch mit dem Kamerateam gehabt, in dem ich den Ablauf und die Fragen mitbekommen habe. Dieses Gespräch gab mir erstmal ein beruhigendes Gefühl. Und dann kamen die ersten Aufnahmen und mir ist klar geworden: „Es ist doch nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe“ (lacht).

Und wie hast Du Dir das vorgestellt?

Na ja, dass wir einfach mit Dilana (Reporterin) im Ausbildungszentrum sitzen und reden und das Gespräch nebenher gefilmt wird. Und dann war natürlich alles anders, als vorgestellt. (lacht). Denn unser Gespräch mussten wir mehrmals wiederholen. Und das Schlimmste daran war, dass ich meine vorherigen Aussagen nicht mehr wusste und das Gefühl hatte, ich sage jedes mal was anderes. Das Gute daran war, dass es ja kein Live-Interview war und viele Sequenzen zusammengeschnitten werden.  Übrigens, ich hätte nie gedacht, dass so viele Szenen „gestellt“ werden. Aber jetzt weiß ich zumindest, dass die ganzen Produktionen, die man im Fernseher sieht, doch alle sozusagen „zusammen geschnitten“ sind (lacht).

Und was war Dein spannendstes Erlebnis an diesem Tag?

Also auf jeden Fall war das Interview sehr spannend für mich. Schon aus diesem Grund, dass ich ja davor keine Ahnung hatte, dass dies sozusagen kein „normales Gespräch“ ist. Es war auch das erste Mal, dass ich vor der Kamera im Mittelpunkt, stehe. Sehr spannend war für mich auch zu erfahren, wie das ganze Kamera Team arbeitet und wie solche Filmaufnahmen zustande kommen. Ich habe somit den Einblick „hinter die Kulissen“ bekommen. Zusammenfassend – es war ein toller und erlebnisvoller Tag!

Du könntest Dir also vorstellen bei dem nächsten Videodreh teilzunehmen? (lacht)

Ja, ich könnte mir das durchaus vorstellen, denn es war nicht so schlimm, als zuerst gedacht. Aber eins ist sicher – hauptberuflich möchte ich keine Schauspielerin werden. Ich bleibe lieber in meinen Wunschberuf, nämlich Mechatronikerin.

Eine Frage habe ich noch – hast Du durch den Videodreh neue Erkenntnisse gewinnen können, evtl. über Dich?

Ja, definitiv. Ich dachte immer, dass ich sehr schlagfertig bin und viel zu sagen habe. In diesem Interview hat es mir sehr oft die Sprache verschlagen und ich wusste nicht mehr, was ich sagen soll. So was passiert mir so gut wie nie.

Vielen Dank für das Interview!

 

Wir freuen uns schon auf den Film und werden Sie wieder über die Veröffentlichung des fertigen Videoclips informieren.

 

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