Eine Wasserpipeline für Weil der Stadt

Nachgefragt – Unsere Auszubildende Charlotte spricht über ein unvergessliches Teamtraining in Weil der Stadt und warum die Lösung „Aus 2 mach 1“ heißt

Charlotte Keilwerth

 

Name, Tätigkeit/Abteilung:

Charlotte Keilwerth, Auszubildende zur Industriekauffrau im                   1. Ausbildungsjahr

Lieblingsfarbe außer Orange?:

Altrosa

Beschreibe dich mit 3 Worten!:

humorvoll, positiv, zielstrebig

Für was kannst du dich begeistern?:

für meine Familie und Freunde

 

Die zwei Tage an der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt, wo sich die Auszubildenden aller 3 Ausbildungsjahre getroffen haben, waren rückblickend ein voller Erfolg und eine Premiere zugleich. Es war das erste Mal, dass alle Auszubildenden dieses Jahr aufeinander trafen. Entstanden ist ein witziges, lehr-   reiches und für mich unvergessliches Teamtraining.Azubi Kaffeeklatsch

 

Da wir im Vorfeld bewusst keine genauen Informationen zu den Seminarinhalten bekommen haben, wurde die Spannung – „Was wird uns wohl erwarten?“ – immer größer, je näher das Teamtraining rückte. Schließlich war ja für uns „Frischlinge“ alles neu. Ich kannte weder den Großteil der Azubis, noch das restliche Umfeld.

 

Nach der Ankunft in der Landesakademie wurde die Situation gleich durch einen „Willkommenssnack“ – Butterbrezeln und Kaffee – aufgelockert. Und auch die anderen Azubis waren offener als anfänglich erwartet. Schnell ergaben sich lustige und zugleich interessante Gespräche.

Was ich total cool fand, war ganz am Anfang der Whats(L)APP-Chat! Dadurch taute jeder schon ein bisschen auf. (Carina, Kauffrau im Groß- und Außenhandel im 3. Abj.)

UWhats(L)APP Profilenser Trainer – Herr Arne Strickrodt – welcher vor Motivation und Energie nur so strotzte ;), begrüßte uns ganz herzlich. Und wie es halt so ist, wenn wir neue Gesichter kennenlernen, es folgt bekanntlich ein Kennenlernspiel. So natürlich auch bei uns: der Whats(L)APP-Chat. Dies war eine Anlehnung an den bereits bekannten Instant-Messaging-Dienst WhatsApp. Jeder Azubi erhielt ein DIN A1 Plakat auf dem ein Smartphone mit geöffnetem Chat-Fenster abgebildet war, in dem verschiedene Fragen eines fiktiven Telefonkontakts zu beantworten waren. Durch den „Papier-Chat“ lernten wir die komplette Azubi-Mannschaft kennen. Die Anspannung brach endgültig auf und wir wussten, diese 2 Tage werden einmalig.

Wir lernten uns blind zu vertrauen. (Matthias, Industriekaufmann im 2. Abj.)

Blindes VertrauenDas Wort ‚Teamtraining‘, unter welchem Namen die Veranstaltung stand, bekam bei den Teambuilding-Spielen Hand und Fuß. Wir lernten uns blind zu vertrauen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Der Spaß ging dabei natürlich auch nicht verloren, dafür sorgte nicht nur die strahlende Sonne, sondern auch unser Trainer Arne :D.

 

AUnser Grillmeister Timm frühen Abend schlug beim gemeinsamen Grillen dann die große Stunde von Tim (Auszubildender zum Fachinformatiker, Schwerpunkt Systemintegration im 3. Abj.) und Reinhold (angehender Informatikkaufmann im 2. Abj.). Die 2 passionierten Grillmeister wendeten Steaks, Würstchen und Gemüse für alle 52 (!!!) Teilnehmer. Danke euch Beiden :). Hier saßen wir nun alle zusammen auf der gemütlichen Terrasse unserer Unterkunft, freuten uns über die Köstlichkeiten vom Grill und die ruhige Atmosphäre regte uns zu Gesprächen an. Dabei erfuhren wir „Frischlinge“ erstmals, wie es ist ein LAPPianer unter LAPPianern zu sein.

 

Charlotte & ihre PatenNach einer erholsamen Nacht und einem stärkenden Frühstück startete um 9 Uhr die nächste Phase des Kennenlernens. Die Ausbildungsberufe/Dualen Studiengänge der Anderen lernten wir spielerisch durch ein berufs-/studiengangsbezogenes Memory kennen. Im Anschluss durften sich die Patenkinder (Wir!) einen Paten/eine Patin aus dem zweiten Ausbildungsjahr auswählen. Mir wurde durch meinen Paten Matthias gesagt: „Azubi-Paten bei Lapp sind wie Google – du kannst sie alles fragen!“. Ob das tatsächlich stimmt, werde ich wohl noch herausfinden müssen :).

 

Mein Highlight der 2 Tage war eindeutig die Wasserpipeline, die wir alle zusammen gebaut haben. (Tabea, Auszubildende zur Fachkraft für Lagerlogistik im 2. Abj.)

Die letzte Challenge forderte von uns: Geschick, Raffinesse und Ausdauer. Eine Pipeline zwischen zwei 50 m entfernten Bottichen, durch die Wasser fließen kann, sollte gebaut werden. Und das war noch nicht alles. Zusätzlich sollten wir für den Bau der Wasserpipeline ein Marketingkonzept und eine IKEA Bau der WasserpipelineBauanleitung entwerfen. Arne teilte die knapp 50 Azubis in zwei Teams auf und stachelte uns an „Na, wer wird wohl schneller sein?“. Er konnte uns selbstverständlich nichts vormachen, denn wir begriffen schnell: Material und Zeit war pro Team begrenzt. Die Lösung: Aus 2 mach 1 – nur gemeinsam, als funktionierendes Team, konnten wir es schaffen eine richtige Wasserpipeline zu bauen. So war es, q.e.d. ;)!

 

Das war ein super Start für das bevorstehende Ausbildungsjahr – vielen Dank Arne und den Ausbildern für das gelungene Teamtraining.

"Aus 2 mach 1"

 

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr :).

 

 

 

Noch mehr Bilder und Eindrücke zu unserem diesjährigen Teamtraining findet ihr auf unserer Facebookseite            „Lapp Group – Ausbildung & Studium“.

 

 

 

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