„Nachhaltigkeit – mehr als nur ein Modewort?“

 

„Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht“ – so Wikipedia. Und was sagt die Realität?

Jetzt stellen wir uns ein Szenario vor: Wir haben uns zum x-ten Mal vorgenommen, nicht mit leeren Magen einkaufen zu gehen. Warum? Na ja, weil wir ja zum wiederholten Mal „auf Diät“ sind und wir natürlich nur die Dinge einkaufen wollen, die wirklich ,,gesund“ sind. Des Weiteren versprechen wir uns jedes Mal immer einen Einkaufszettel dabei zu haben. Warum? Ganz einfach – wir kaufen nur das ein, was wir wirklich brauchen. Und dann sind wir im Einkaufsladen und sehen verlockende Angebote, welchen wir letztendlich nicht widerstehen können: „Kaufe 3 und bezahle 2“, „nur noch heute….“ Super! Vielleicht könnte man einen leckeren Käsekuchen backen, wenn man die dritte Frischkäsepackung geschenkt bekommt. Oder wir wollten ja schon immer mehr Gemüse essen – das ist heute im Angebot, es lohnt sich. Wir kaufen also ein….mehr als wir uns vorgenommen haben und mehr als wir brauchen… und dann, wenn wir zuhause sind kommen die Schuldgefühle wieder hoch, weil es schon wieder mit der Diät nicht geklappt hat.

Nachhaltigkeit1Das Szenario kennen viele – aber wer hat sich jemals beim Einkaufen Gedanken darüber gemacht, dass es eigentlich nicht nur das Problem „Diät“, sondern auch viel „Abfall“ als Folge unserer Sünden gibt? Denn wenn wir ein Käsekuchen backen – entsteht Abfall, wenn wir ihn nicht backen entsteht auch Abfall und noch schlimmer: Wir werden es hier mit einer Verschwendung zu tun haben, weil uns womöglich das Verfallsdatum abschrecken und der Käse dann noch original verpackt im Abfall landen wird.

 

 

Was können wir also tun, um mit den knappen Ressourcen besser umzugehen? Wie oft denken wir an die Umwelt und Nachhaltigkeit im täglichen Leben? Wie wichtig ist es für ein Unternehmen “umweltfreundlich“ zu sein?

Diese und viele anderen Fragen haben wir den Schülerinnen und Schülern des Hegel Gymnasiums gestellt, als sie uns am 11.07. und am 13.07.2016 im Rahmen unserer Bildungspartnerschaft besucht haben, diesmal zum Thema „Umweltmanagement: Richtlinien und Vorgaben für Wiederaufbereitung bzw. Entsorgung von nicht mehr verwendbaren Materialien, Abfällen, Müll“ Ziel der jährlichen Veranstaltung ist es, den Schülerinnen und Schülern den Sinn und Zweck der Abfallentsorgung in einem Unternehmen näherzubringen. Den Jugendlichen sollen die gesetzlichen Hintergründe, unternehmerische Notwendigkeiten und Rahmenbedingungen für die Abfallentsorgung sowie kostenpolitische Gründe für z.B. Wiederaufbereitung zu erklärt werden. Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler auf die gesellschaftliche Verantwortung in diesem Thema hingewiesen.

In einem Workshop haben wir zuerst die Umweltpolitik des Hauses Lapp vorgestellt und dann die Schüler gefragt: Was können wir als Mitarbeiter und auch die Schüler selbst beeinflussen?

Wie setzt die Firma Lapp die Umweltfreundlichkeit um?

Nachhaltigkeit2

Neben den Umweltzertifikaten haben wir unter anderem eine umweltfreundliche Produktion. Das LAPP Testzentrum sorgt für Qualitätstests- und Materialprüfungen außerdem verwenden wir umweltverträgliche Materialien und veranlassen Kabelrecycling sowie Verpackungsrücknahme bei Kunden durch Partnerunternehmen. Weitere Aktivitäten sind: Mülltrennung, Strom sparen, eigene Photovoltaikanlagen an den Standorten Stuttgart und Ludwigsburg, Umrüstung auf 240 kW-Pelletheizung (CO₂ -neutral), Neubau des Logistik- und Dienstleistungsgebäudes (30.000 m²) nach modernsten Energiesparrichtlinien (EnEV), Tankstelle für e-Mobile mit drei Elektroladesäulen ( = kostenloses Laden für Kunden und Mitarbeiter), Elektrofahrzeuge in der Fahrzeugflotte…

Was können wir als Mitarbeiter und als Schüler selbst beeinflussen?

Anbei die Vorschläge der Schülerinnen und Schülern in Bildern:

Fazit:

Fazit

Denn:

„Unsere Generation ist die letzte, die die Chance hat, die größten Risiken des Klimawandels abzuwenden und den globalen Temperaturanstieg unter zwei Grad zu halten“, sagte Christoph Bals, politischer Geschäftsführer der Öko-Organisation Germanwatch.

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