Rollenwechsel – Vom Azubi zum festen Mitarbeiter

Das ändert sich!
NACHGEFRAGT – Die Lapp Gruppe bildet an den Standorten Stuttgart und Ludwigsburg in 11 verschiedenen Ausbildungsberufen (IHK)/Dualen Studiengängen (DH) aus.
Die Ausbildungsdauer variiert hierbei – abhängig vom jeweiligen Beruf/Studiengang – zwischen 2 und 3,5 Jahren.

 

ABER WAS PASSIERT DANACH?

 

Uns hat interessiert, wie ehemalige Auszubildende (DH/IHK) den Übergang von der Rolle als Azubi in die neue Rolle als festes Mitglied eines Teams/Aufgabenbereichs wahrgenommen haben.

Im Speziellen:

   •   Was hat sich verändert (bspw. Arbeitszeit/-pensum, Aufgaben etc.)?
   •   Was ist ähnlich/gleich zur bisherigen Azubi-Rolle geblieben?
   •   Haben sich die Erwartungen an die neue Rolle bewahrheitet?
   •   Was macht an der jetzigen Tätigkeit/Aufgabe besonders Spaß bzw. fordert auch heraus?
   •   Welche Veränderungen innerhalb der Mitarbeiter-Rolle haben sich bereits ergeben?
   •   Wie wird versucht am Ball zu bleiben, sprich: sich weiterzuentwickeln?

 

FRAGEN ÜBER FRAGEN…

 

Rebecca FrankRebecca Frank
(Alter: 22/ Ausbildungsberuf: Industriekauffrau/ Abschlussjahrgang: Juli 2015/ Übernahmeabteilung: Key Account Management, U.I. Lapp GmbH/ Tätigkeit als: Managerin Market Development)

 

„Von unserer Kollegin Frau Isabella Weidele (Personalentwicklung, U.I. Lapp GmbH) aus der Personalabteilung habe ich gelernt, dass für eine Stellenbesetzung drei Dinge wichtig sind: Die richtige Person, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. Und genau das hat bei meiner Übernahme exakt zugetroffen.
Ein halbes Jahr vor Ausbildungsende ging meine Stellenvorgängerin in den Mutterschutz, so dass ihre Position zeitnah nachbesetzt werden musste. Seitdem betreue ich im „Key Account Management“ (KAM) sämtliche Marketingaktivitäten im Bereich „Elektrogroßhandel“. Das umfasst unter anderem das Organisieren von Messen oder Kundenevents.
Beim Antritt der Stelle wurde ich ziemlich schnell ins kalte Wasser geworfen, da meine Einarbeitungszeit nur 4 Wochen betrug und genau hier die Messezeit begann. Rückblickend würde ich jedoch sagen, dass es für mich nur von Vorteil war, da ich so schnell lernen musste selbstständig zu arbeiten.Die richtige Person, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.
Mein Übergang von der Auszubildenden zur festen Mitarbeiterin verlief trotz des Sprungs ins kalte Wasser problemlos. Obwohl ich zuvor keinen Abteilungsaufenthalt im KAM hatte, haben mich meine neuen Kollegen nie als die ewige Auszubildende behandelt. Ich habe mich sehr schnell in meinem Team eingefunden. Neu war vor allem die große Verantwortung, die mir übertragen wurde – selbständig Messen zu organisieren, habe ich davor noch nie gemacht. Dies hat allerdings mein Selbstbewusstsein gestärkt und meine Persönlichkeit positiv weiterentwickelt.
Jetzt arbeite ich bereits ~20 Monate auf dieser Stelle und habe immer noch genau so viel Spaß an der Arbeit wie in meiner ersten Woche.
Mein Team harmoniert super, die Aufgaben sind vielseitig und es gibt keinen Tag, der genau so ist wie der andere. Ich war durch viel Glück die richtige Person, am richtigen Ort und vor allem zur richtigen Zeit. Mit 22 habe ich bereits den Bereich gefunden, in dem ich gerne bleiben möchte.“

 

Daniel HomrighausenDaniel Homrighausen
(Alter: 22/ Duales Studium: B.Sc., Wirtschaftsinformatik/ Abschlussjahrgang: September 2015/ Übernahmeabteilung: IT Services/Corporate Projects, Lapp Service GmbH/ Tätigkeit als: Junior Consultant SAP & Processes im Bereich CRM Prozesse)

 

„Während der Ausbildung bei Lapp haben wir uns – bspw. durch die verschiedenen Abteilungseinsätze, Schulungen/Trainings, Auslandsaufenthalte – schon sehr viel Wissen angeeignet, so dass der Übergang vom Azubi zum festen Mitarbeiter relativ leicht fiel. Du muss nicht mehr großartig eingearbeitet werden, sondern kannst direkt als festes Mitglied anfangen zu arbeiten. Besonders bemerkenswert empfand ich den Umgang mit dem neuen „Ex-Azubi“. Während bei den meisten Unternehmen die ausgelernten Auszubildenden immer noch den „Azubi-Stempel“ aufgedruckt haben, werden diese bei Lapp sofort als vollwertiges Mitglied angesehen und respektiert.
Mein Aufgabenbereich hat sich in der neuen Rolle als fester Mitarbeiter jedoch stark verändert. Da ich nun in Vollzeit im Unternehmen bin (vgl. während des dualen Studiums nur alle 3 Monate), habe ich auch mehr Möglichkeiten mich in komplexere und verantwortungsvollere Aufgaben einzuarbeiten. Dadurch ist natürlich auch die Arbeitszeit angestiegen. Dies ist aber in meinen Augen viel besser – etwas länger arbeiten und dafür abends stolz darauf sein, was alles am Tag geschafft wurde.
Ich hatte im Vorfeld meiner Übernahme und neuen Rolle die Erwartung dem Unternehmen relativ schnell einen Benefit durch meine Arbeit zu geben und auch die dafür nötigen Möglichkeiten zu bekommen. Diese Erwartung wurde mehr als übertroffen. Dadurch, dass ich schnell in größeren Projekten mitarbeiten und sogar kleinere leiten durfte, somit auch viel Verantwortung und Mitspracherecht übertragen bekam, hatte und habe ich das Gefühl wirklich gebraucht und dafür auch anerkannt zu werden.
Am meisten Spaß macht mir der Kontakt zu den CRM-Verantwortlichen der Lapp Gesellschaften auf der ganzen Welt – insbesondere das gemeinsame Diskutieren der Prozesse, das darauffolgende Willkommen im TeamUmsetzen im System oder die globalen CRM-Rollouts mit Besuch und Schulung der Gesellschaften in den entsprechenden Ländern. Herausfordernd war für mich zu Beginn das nötige Verständnis vom Auszubildenden zum festen Mitarbeiter übergegangen zu sein. So hatte ich anfangs noch ein wenig Schwierigkeiten selbstständig wichtige Entscheidungen zu treffen, ohne jemanden um seinen Rat bzw. sein Okay zu fragen. Diese Hemmungen verlor ich aber ganz schnell – ich habe gar keine Zeit mehr, mir über so etwas Gedanken zu machen :).
Als Mitarbeiter bei Lapp brauchst du dir auch keine Sorgen bezüglich deiner Weiterbildung machen. Die Firma investiert viel in die Entwicklung ihrer Mitarbeiter – sowohl fachlich als auch persönlich. So habe ich beispielsweise diverse SAP-CRM-Schulungen bei SAP SE in Walldorf bekommen. Darüber hinaus habe ich aber auch die Möglichkeit, mich nach meinen eigenen Interessen/Wünschen (ggf. auch in Richtung anderer Bereiche) weiterzuentwickeln. Mein Tipp: Sprich über deine Interessen und versuch das Beste für dich und das Unternehmen dabei rauszuholen. Du musst dich einfach trauen – Fragen kostet ja nichts ;).“

 

Alexander Schwend
(Alter: 25/ Ausbildungsberuf: Industriekaufmann/ Abschlussjahrgang: Januar 2014/ Übernahmeabteilung: Material Planning Europe, U.I. Lapp GmbH/ Tätigkeit als: Disponent Daten- und HEAT-Leitungen)Alexander Schwend

 

„Den Übergang von der Rolle als Auszubildender in die Rolle als festes Mitglied ins Team und den Aufgabenbereich der Abteilung „Disposition“ empfand ich als sehr angenehm, da ich schon als Azubi in diesem Bereich eingesetzt wurde und der Rollenwechsel schon damals zum Teil stattgefunden hat. Ich wurde hier sehr schnell ins Team integriert und ein Teil der Aufgaben war mir durch den vorherigen Durchlauf während der Ausbildungszeit schon bekannt. Die verantwortungsvollen Aufgaben kamen dann nach und nach dazu – einen Vergleich zur Azubi-Tätigkeit + die damit damals verbundene Verantwortung ist nicht mehr herzustellen. Das Arbeitspensum hat sich enorm verändert, aber im positiven Sinne. Meine Vorstellung zu meiner neuen Rolle – selbstständiges Arbeiten in Abstimmung mit allen Abteilungen der U.I. Lapp GmbH – hat sich hier auf jeden Fall bewahrheitet. Diese Selbstständigkeit, die kontinuierliche Absprache mit den Mitarbeitern des Vertriebs und unseren Lieferanten sowie die damit einhergehende große Verantwortung machen mir sehr viel Spaß.“

 

Laura ConforteLaura Conforte
(Alter: 24/ Duales Studium: B.A., BWL-Dienstleistungsmanagement-Logistikmanagement/ Abschlussjahrgang: September 2015/ Übernahmeabteilung: Logistics Projects and Processes, U.I. Lapp GmbH/ Tätigkeit als: Planerin für logistische Dienstleistungen)

 

„Den Rollenwechsel ‚Azubi → Mitarbeiterin‘ habe ich als sehr angenehm wahrgenommen, da mir die Abteilung als auch die Kollegen bereits bekannt waren und im Übernahmegespräch genau definiert wurde, was für Aufgaben auf mich zukommen werden. Ich wurde zudem mit großer Freude im Team aufgenommen und konnte u. a. die beiden Projekte, welche ich im Rahmen meiner wissenschaftlichen Arbeiten während des dualen Studiums definiert hatte, direkt weiterführen. Im Vergleich zur Ausbildungszeit hat sich einiges für mich geändert. Ich habe meine eigenen Projekte, die ich leiten darf. Ich kann meinen Tag so gestalten, wie ich es möchte. Ich kann selber Aufgaben priorisieren und mir aufteilen. Ich bin bei Kunden vor Ort und gestalte neue Prozesse in der Logistik. Während der Azubizeit wurden Aufgaben an mich delegiert, jetzt kann ich Aufgaben auch an andere abgeben bzw. arbeite eng mit anderen Abteilungen zusammen. Jetzt kann ich aktiv etwas bewegen und mich im Unternehmen einbringen. Als Azubi war das so nicht möglich. Das Arbeitspensum hat sich vergleichsweise deutlich erhöht, doch das empfinde ich nicht als schlimm. Die Zeit und Kraft, die ich nun mehr investiere, zahlt sich meist auch wieder aus.
Im Vorfeld der Übernahme habe ich mir eine Stelle mit viel Verantwortung und Abwechslung gewünscht. Dies hat sich glücklicherweise zu 100 % bestätigt. Ich bin generell zuständig für die nationale und internationale Planung, Optimierung und Umsetzung logistischer Prozesse sowie neuer Technologien. Dabei plane, leite, koordiniere und kontrolliere ich eigenständig die Einführung neuer Prozesse und Technologien in bereits bestehende Abläufe + Systeme und halte diese konsequent nach. Dazu gehört auch die Entwicklung neuer Dienstleistungen auf Grundlage des gesammelten Marktwissens. Planung, Optimierung und UmsetzungIch analysiere, bewerte und überwache die operativen und systemseitigen Prozesse anhand von Datenerhebungen, Prozessaufnahmen, Kennzahlen und regelmäßigen Beobachtungen. Ich finde es super, dass meine Führungskraft mir hierbei vertraut und mir die Freiheit lässt meine Arbeit zu tun. Mir wird viel Vertrauen geschenkt, was in noch größere Motivation resultiert meine Arbeit besonders gut zu machen. Ich finde es auch sehr spannend keinen monotonen Job zu haben. Jeden Tag kommen Kunden mit neuen Herausforderungen und Problemen vor Ort, die es zu lösen gilt. Die enge Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen setzt viel Know-how in allen Bereichen voraus. Dieses Know-how aufzubauen, ist nicht immer leicht, macht jedoch richtig viel Spaß. Ich rede gern überall mit und behalte gern den Überblick und die Kontrolle über meine Projekte.
Um am Ball zu bleiben, ist es daher wichtig: immer, immer, immer zu fragen und Prozessen bzw. den Sachverhalten auf den Grund zu gehen. Du solltest nichts einfach hinnehmen, nur weil es schon immer so gemacht wurde. Alles kann besser gemacht werden. Wenn zum Beispiel ein Prozess oder eine Dienstleistung geplant wurde, ist das Projekt damit nicht abgeschlossen. Du kannst immer etwas verbessern und es + dich weiterentwickeln.“

 

Enrico KempfEnrico Kempf
(Alter: 29/ Duales Studium: B.Sc., Wirtschaftsinformatik/ Abschlussjahrgang: September 2013/ Übernahmeabteilung: IT Services/SAP, Lapp Service GmbH/ Tätigkeit als: Projektmitglied Rollout des neuen SAP-Systems + Prozessberatung und Ticketbearbeitung)

 

„Wie habe ich den Übergang wahrgenommen? Organisiert! Durch regelmäßige Bekanntgabe des Status meines Studiums in den zweiwöchigen Teamsitzungen waren alle Kollegen informiert. Ich hatte das Gefühl, dass fest mit mir gerechnet wird. Aufgaben, die anstanden, wurden mir bereits kommuniziert. Ich habe deutlich gespürt, dass mir mit dem Ende des dualen Studiums mehr Verantwortung übertragen wird. Jedoch nicht mit dem Gefühl mit der neuen Aufgabe alleine gelassen zu werden. Kollegen und Vorgesetzte waren stets hilfsbereit. Natürlich kam es dabei auch zu der einen oder anderen Überstunde, was gerade in den heißen Phasen eines Projekts selten vermeidbar ist. Aber durch eine flexible Arbeitszeitregelung, können diese auch wieder ausgeglichen werden. Auch die Ausstattung mit einem Geschäftshandy, einem festen Arbeitsplatz mit neuen Notebook sowie Visitenkarten gehörten beim Übergang vom Azubi zum festen Mitarbeiter dazu und unterstrichen den Beginn meines Eintritts in die Lapp Arbeitswelt.Zeitmanagement
Meine Erwartungen mit erfahrenen Beratern zusammen an einem Tisch zu sitzen, gemeinsam mit ihnen über spannende Themen zu diskutieren und dabei einen konstruktiven Beitrag zu leisten, sind (nach entsprechender Zeit) auch erfüllt worden.
Es ist spannend aufgrund der internationalen Ausrichtung der Lapp Gruppe immer wieder mit anderen Kulturen und Ansichtsweisen konfrontiert zu werden.
Außerdem haben die zunehmende Verantwortung und der wachsende Aufgabenbereich dazu geführt, dass ich als Ansprechpartner für neue Duale Studenten eingesetzt werde.
Und wie sieht es bei mir mit der eigenen Weiterbildung aus? Um als Berater noch breiter aufgestellt zu sein und Anforderungen besser einschätzen zu können, habe ich mich im Bereich der ABAP-Entwicklung (eigens entwickelte Programmiersprache für SAP-Systeme) weitergebildet. Dieser Wunsch wurde durch meine Vorgesetze unterstützt, indem ich auf Schulungen bei SAP SE geschickt wurde. Und um auch noch besser die Brücke in Richtung des Fachbereichs schlagen zu können und um somit die Schnittstellenfunktion eines Wirtschaftsinformatikers auszubauen, habe ich mich dazu entschieden ein Masterstudium im Bereich „Logistikmanagement & Consulting“ zu absolvieren. Somit erhoffe ich mir auch die Anforderungen meiner Kunden/Kollegen besser zu verstehen und auch mit Lösungen außerhalb des SAP-Systems unterstützen zu können. Das Masterstudium mache ich seit 4 Semestern berufsbegleitend (freitags und am Wochenende).“

 

Sandra GlückSandra Glück
(Alter: 26/ Ausbildungsberuf: Industriekauffrau/ Abschlussjahrgang: Januar 2013/ Übernahmeabteilung: Order Handling Germany Team A, U.I. Lapp GmbH/ Tätigkeit als Kundenbetreuerin)

 

„Der Übergang in die neue Rolle als feste Mitarbeiterin in einem Bereich/Team verlief bei mir naht- und reibungslos. Ein gutes halbes Jahr vor meinem Ausbildungsende kam ich bereits in meine Übernahmeabteilung und wurde dort in Ruhe eingearbeitet und mit meinen neuen Aufgaben vertraut gemacht. Es war schön, dass mein Team und auch meine Teamleiterin mir hier keinen Druck gemacht oder irgendwelche Zeitlimits gesetzt haben. Ich habe nach und nach mehr Aufgaben bekommen und wurde so Schritt-für-Schritt zum festen Teammitglied und zur vollwertigen Mitarbeiterin. Auch feste Schichten und Dienste musste ich erst nach einiger Zeit im Team übernehmen. Die Unterstützung vom gesamten Team hatte ich jederzeit. Vor allem am Anfang musste ich noch sehr viel fragen und auch hier wurde mir immer geholfen. Auch vor den Abschlussprüfungen hatte ich mein Team immer hinter mir. Ich konnte bei freien Kapazitäten auch in der Abteilung lernen und auch meine Fachaufgabe für die mündliche IHK-Prüfung habe ich mit einem Thema aus meinem Aufgabenbereich im Kundenservice geschrieben. Ich bin wirklich begeistert von meinem Übergang von der Auszubildenden zur festen Mitarbeiterin und froh, dass hier alles ohne Probleme und entspannt über die Bühne ging.
ZusammenarbeitMit meiner neuen Rolle hat sich dann auf jeden Fall einiges verändert. Im Kundenservice arbeiten wir zwischen 07:00 und 18:00 Uhr in Schichten. Diese werden im Team verteilt, damit immer eine Erreichbarkeit für den Kunden gewährleistet werden kann. Daran musste ich mich natürlich auch erst einmal gewöhnen. Außerdem habe ich auch viel mehr Verantwortung als früher während der Ausbildungszeit. Niemand kontrolliert meine eingegebenen Aufträge ein zweites Mal gegen, niemand steht für dich ein, wenn ein Fehler passiert ist – der Ernst des Arbeitslebens hat also begonnen. Aber genau das, ist auch das Gute daran. Darauf habe ich schließlich 2,5 Jahre hingearbeitet. Ich habe meinen eigenen Aufgabenbereich, ich kenne mich immer besser aus bei dem, was ich tue. Du wirst quasi zu einem Experten, kannst dich richtig reinknien und frischen Wind + auch neue Ideen in dein Team einbringen. Du musst auch nicht mehr nach Aufgaben fragen (wie früher als Azubi), sondern du weißt, was du zu tun hast – eigene Aufgaben/eigener Tagesablauf. Die Aufgaben werden auf jeden Fall intensiver und anspruchsvoller. Als Auszubildende/r werden dir oftmals schwierige Aufgaben nicht übertragen. Jetzt darfst du und sollst du auch alles machen/können. Das war und ist für mich das Tollste.
Ich mag besonders den Kundenkontakt bei meiner Arbeit. Du weißt nie, was dich erwartet und es ist immer Abwechslung dabei. Jede zu erfassende Bestellung hat ihre Besonderheiten – oft haben die Kunden spezielle Wünsche bzgl. Verpackung, Markierungen, Versandweg etc. – das ist immer wieder aufs Neue eine Herausforderung und macht wirklich Spaß. Was ich außerdem toll finde, ist die Arbeit mit unseren Schnittstellen. Wir haben Kontakt zur Buchhaltung, zur Disposition, zur Logistik und natürlich zum Vertrieb. Das ist immer wieder spannend und ich lerne so viele Dinge auch über die anderen Bereiche kennen. Diese Vielseitigkeit weiß ich sehr zu schätzen.
Außerdem übernehme ich in meinem Team viele zusätzliche Aufgaben – bspw. habe ich meine eigenen Sonderkunden, die ich hier betreue. Ich bin des Weiteren LappNet-Scout, CS-Multiplikator und zuständig für alle Textbausteine im SAP-System, die wir im Haus verwenden (Unterstützung beim Entwurf und Schreiben) sowie für den Dienstplan im Team. Meine Aufgaben sind mittlerweile wirklich sehr breitgefächert. Neben meiner täglichen Arbeit stehe ich von 09:00 bis 16:00 Uhr unseren Kunden im Live-Chat (+ 2 weitere Kollegen) auf unserer Unternehmenshomepage zur Verfügung (Fragestellung rund um den e-Shop, unsere Produkte etc.). Zusätzlich vertrete ich meine Kollegin in der Neukundenanlage. Ein komplett anderes Arbeitsfeld, in welches ich immer wieder einsteigen darf. Eine zusätzliche Herausforderung, die mir sehr viel Spaß macht.“

 

Vielen lieben Dank ♥ an dieser Stelle an meine LAPPtastischen Interviewpartner. Wir wünschen euch weiterhin viel Freude, Leidenschaft und Erfolg an, für + mit euren Aufgaben/Tätigkeiten innerhalb der Lapp Gruppe.

 

WIR SCHAFFEN DEN RAHMEN. SIE ENTDECKEN DIE MÖGLICHKEITEN.

 

WIR SCHAFFEN DEN RAHMEN. SIE ENTDECKEN DIE MÖGLICHKEITEN.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Lapp Gruppe und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns: http://karriere.lappgroup.com/.

 

 

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