Über erste Messeerfahrungen und Werkbankwerkelei – SPS IPC Drives Nürnberg 2018

 

Die SPS ist eine große Industriemesse, die sich mit Themen wie Automation und  Industrie 4.0 beschäftigt. Auch dieses Jahr hatte LAPP einen Stand auf der SPS. Neben Geschäftsführern, Vertriebsmitarbeitern, Produktmanagern und Co durften vier Azubis mit nach Nürnberg reisen. Unter anderem ich. Mein Name ist Lina Wagner und derzeit befinde ich mich im zweiten Ausbildungsjahr bei LAPP (Duales Studium, BWL-Industrie).
Die SPS war für mich die erste Messeerfahrung, über die ich im Folgenden ein bisschen erzählen werde.

 

Vom Bahnhof direkt auf den Messestand

Unsere Aufgabe war es, Produktmanager an drei verschiedenen Werkbänken zu unterstützen. Damit ihr eine Vorstellung davon bekommt, was das für Werkbänke waren, eine kurze Erklärung:
Die Werkbank „Zubehör“  hat sich mit verschiedenen Werkzeugen beschäftigt, die LAPP im Programm hat. Auch bei der zweiten Werkbank  „Fast Connect by LAPP“ wurde sich handwerklich betätigt und eine ETHERLINE® Leitung mit einem RJ45AXS Stecker konfektioniert. An der dritten Werkbank „EPIC® Industriesteckverbinder“ wurden die EPIC® Powerlock und EPIC® TWIST vorgestellt. Zudem hatte der Kunde die Möglichkeit das modulare Steckverbindsystem EPIC® MH selbst zusammenzubauen.

Zusammen mit unserer verantwortlichen Ansprechperson aus dem Marketing,  ging es für uns vier Azubis, bereits am Tag vor eigentlichem Messebeginn, mit dem Zug nach Nürnberg. Vom Bahnhof sind wir direkt auf den Messestand zur Standeinweisung.
Zurück im Hotel haben wir bei einem gemeinsames Abendessen mit dem gesamten Standpersonal den ersten Abend, gespannt darauf was uns die folgenden Tage erwarten wird, ausklingen lassen.

 

Abmanteln, abisolieren, grimpen, konfektionieren

Insgesamt ging die Messe drei Tage lang. Der Tagesablauf war im Großen und Ganzen jeden Tag derselbe. Mit dem Bus ging es nach dem Frühstück für alle Mitarbeiter zur Messe. Auf dem Messestand angekommen, gab es eine kleine Ansprache. Die jeweiligen Tagesziele wurden vorgestellt, der Vortag wurde kurz Revue passieren lassen und es gab einen Rückblick und Vergleich zum jeweiligen Messetag des Vorjahres. Am letzten Tag hat ein Geburtstag die Ansprache etwas verlängert, da zu gegebenem Anlass Geburtstagsständchen und Kuchen natürlich nicht fehlen durften ;-).
Ein Läuten hat den Beginn des Messetags und dementsprechend erste Besucher angekündigt. Wir haben uns also unseren Werkbänken gewidmet und mit den Besuchern zusammen gewerkelt. Abmanteln, abisolieren, grimpen, konfektionieren, EPIC® Stecker zusammenbauen und zwischendurch die ein oder andere „Unterrichtseinheit“ von Kolleginnen und Kollegen,  durch die wir Neues dazugelernt haben.
Einige Meter Kabel später hat uns der Bus zurück ins Hotel gebracht. Von dort aus sind wir Azubis gemeinsam Essen gegangen, bevor wir uns ins Zimmer zurückgezogen haben und unseren Beinen, die vom vielen Stehen doch etwas geschmerzt haben, Erholung zu gönnen.

 

 

Produktverständnis durch Erleben

Rückblickend sind mir vor allem die gute Atmosphäre auf dem Stand und die gegenseitige Unterstützung in Erinnerung geblieben.
Auch wenn wir, dem bayrischen Dialekt nicht ganz vertraut, vor der einen oder anderen sprachlichen Barriere standen, war die Teilnahme an Kundengesprächen ein Highlight. Neben Gesprächen mit Besuchern und Kunden, hatten wir aber auch die Möglichkeit uns mit Kollegen auszutauschen und Kontakte im Unternehmen zu knüpfen.
Mit den Produkten aus einer anderen Perspektive heraus in Kontakt zu kommen, hat mit sehr geholfen, ein besseres Produktverständnis zu erlangen.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass die SPS in Nürnberg eine spannende Erfahrung war, über die ich sehr dankbar bin und die es die schmerzenden Beine durchaus wert war ;-).

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