Herausforderung Bachelorthesis – machbar oder nicht?

Jeder, der studiert oder studiert hat, kennt die Thematik der Seminar-, Projekt- und Abschlussarbeiten, welche im Laufe eines Studentenlebens zu verfassen sind. Gerade wenn die erste große schriftliche Arbeit ansteht, steht man gefühlsmäßig vor einem riesen Berg an Büchern, Inhalten und Forschungsergebnissen, die es durchzuarbeiten gilt. Schließlich setzt sich jeder als Ziel, die gestellten Anforderungen – seitens der Hochschule oder Universität, von sich selbst, von dem betreuenden Dozenten und dem Unternehmens-vertreter zu erfüllen.

 
Dies klingt nun recht viel! Ist aber sehr machbar, wie unser DHBW-Student Marvin Gierer aus eigener Erfahrung berichten kann. Wir freuen uns, wenn wir dadurch ein paar Tipps und Tricks für Abschlussarbeiten geben können!

 

Name und Tätigkeit/Abteilung:
Marvin Gierer,

DHBW-Student: BWL-Industrie
Lieblingsfarbe außer Orange?
Blau
Beschreibe Dich in 3 Worten:
ehrlich, offen, zuverlässig
Für was kannst du Dich begeistern:
Sport, Reisen, Kochen

 

Im Rahmen meines Studiums an der DHBW bekam ich die Möglichkeit, meine Bachelor-Thesis in der Personalabteilung bei Lapp zu schreiben. Meine Arbeit handelt vom betrieblichen Gesundheitsmanagement bei Lapp und wie dieses demographisch ausgerichtet werden soll. Hintergrund des Ganzen ist ein weiterer Schritt bei der Zertifizierung durch das Audit berufundfamilie der Hertie-Stiftung.

Doch wie ist bei der Erstellung einer Bachelorthesis vorzugehen?

 

Zunächst ist es wichtig, sich einen Überblick über sein Thema zu verschaffen, wozu eine Unmenge an Literaturrecherche notwendig ist. Bitte achtet allerdings darauf, dass die Recherche nicht aus dem Ruder läuft – dies betrifft vor allem die Beachtung des Zeitplanes. Meist erscheint das Thema sehr umfangreich, doch man kann (und soll auch) nicht alles für seine Arbeit berücksichtigen. Nach unzähligen Tassen Kaffee hatte ich mich durch zig Bücher, Fachartikel und Internetseiten durchgelesen. Damit war für mich der erste große Meilenstein erreicht!

 

 
Der nächste Schritt ist, einen passenden Titel und die dazugehörige Gliederung zu formulieren. Dabei empfehle ich Euch eine Absprache mit den Betreuern der Hochschule, da diese meist selbst genaue Vorstellungen zur Gestaltung haben. Dies empfand ich persönlich als die größte Herausforderung. Zwar musste ich meinen Titel nur einmal geringfügig umformulieren, allerdings habe ich meine Gliederung  mehrmals umgestellt.

 
Der praktische Teil der Arbeit geht dabei leichter von der Hand als der theoretische Part. Da ich auch immer etwas Zeitdruck brauche, um voranzukommen, war mein Schreibfluss umso besser, je näher ich dem Abgabetermin entgegengekommen bin. Ein bisschen konnte ich mich ja auch auf meine Vorerfahrungen von Projekt- oder Seminararbeiten zurückbesinnen. Diese sind zwar nicht ganz so umfangreich wie eineBachelorarbeit, aber prinzipiell sehr ähnlich.

 
SchreibblockadeBei einem Schreibprozess ist es entscheidend, dass man sich von Schreibblockaden oder Rückschlägen nicht entmutigen lässt. So gab es bei mir auch hin und wieder Zeiten,  in denen ich mich nicht in der Lage gefühlt habe, auch nur eine einzige Zeile weiterzuschreiben. In der Personalabteilung gibt es ja zum Glück die verschiedensten Aufgaben, die einen auf andere Gedanken bringen. Wenn ich danach zu meiner Bachelorarbeit zurückgekehrt bin, habe ich oft erst dann gemerkt, wie weit ich tatsächlich schon war. Und falls die Motivation einmal total im Keller sein sollte, tut es auch mal gut, sich mit etwas anderem als mit seiner Thesis zu beschäftigen. Damit erteile ich keinen „Freischein für exzessive Partys“  – nicht falsch verstehen –  in Phasen der Demotivation kann man sich ja bei einem Kaffee alles in Ruhe durchlesen, wenn man schon mit dem Schreiben nicht vorankommt.

 

Zum Schluss noch ein paar persönliche Tipps:

 

• Die Formatierung von Anfang an anpassen: Je eher die gewünschte Formatierung geschafft ist, desto mehr Arbeit erspart man sich am Ende.

• „Google Scholar“ kann als Indikator dienen, welche Bedeutung einem wissenschaftlichen Beitrag zugeschrieben wird. Dies geht ganz einfach: Ihr müsst den Originalartikel über Scholarsuchen und je öfter dieser zitiert wurde, desto wichtiger ist dieser eben auch. Als Beispiel zum Googeln: „Nature of the firm“ von R.H. Coase

• Meilensteine festlegen: Im Kalender einfach Tage vermerken, an denen wichtige Abschnitte der Bachelorarbeit fertig sein sollen. Dies verschafft Überblick und hat eine motivierende Wirkung!

Kaffeetasse und Schreibblock

 

 

…und das Wichtigste kommt zum Schluss:

 

• nicht mehr als 4 Tassen Kaffee pro Tag trinken und nach der Abgabe den oben erwähnten Freischein einlösen ;-).

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