Barbara Welscher

„Ich wollte international arbeiten, aber nicht Frau Miles & More werden“

Barbara Welscher – Macherin mit Optimierungssinn

Barbara WelscherBarbara Welscher stößt 2005 zu Lapp. Als Leiterin für den Bereich Customer Services führt sie ein 200-köpfiges Team, das über vier Stockwerke verteilt ist. „Ich kam aus einem Unternehmen, in dem alles bis ins letzte Detail optimiert war. Bei Lapp fielen mir auf Anhieb einige Prozesse auf, die ich für optimierungsbedürftig hielt. Besonders in den Bereichen Reklamationsmanagement und Personaleinsatz sah ich dringenden Handlungsbedarf“, erinnert sich Welscher. Auf ihre Initiative wurde ein Personaleinsatzplan erstellt, der die Erreichbarkeit des Kundenservice bedeutend verbesserte.

 

Und auch das neue Auftragssystem über Faxserver, das die Papierbestellungen ablöste und so eine schnellere Bearbeitung sowie einen besseren Überblick über die Bestellvorgänge ermöglichte, wurde unter Welscher eingeführt.

„Die Prozessoptimierungen stießen natürlich nicht bei allen Kollegen auf Gegenliebe – der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Aber ich ließ nicht locker. Sobald ich Schwachstellen entdeckte, recherchierte ich den Grund und suchte nach der besseren Lösung“, erzählt Welscher.

Im Kampf gegen das „Inseldenken“ in der Abteilung, initiierte sie Workshops, regte Mitarbeiter zu Optimierungsvorschlägen an und förderte so den Austausch der Kollegen untereinander.

„Die Prozessoptimierungen waren wichtig und richtig. Heute ist unser Customer Service optimal aufgestellt“, freut sich Welscher.

„Als ich meine Aufgabe nach sechs Jahren für weitest gehend erledigt hielt, bat ich die Geschäftsführung um eine neue Herausforderung. Ich wollte international arbeiten, aber nicht ‚Frau Miles & More’ werden. Ich wollte reisen, aber Deutschland als Lebensmittelpunkt behalten“, so Welscher.

 

Ihr Wunsch ging in Erfüllung. Barbara Welscher nahm an einem Rekrutierungsprozess teil und bekam die Chance, Senior Director für die Geschäftsführer von vier Landesgesellschaften zu werden. „Das war ein riesiger Karrieresprung und Vertrauensvorschuss – vom Innendienst zum Außendienst, von der Abteilungsleiterin des Customer Service zur Regionalen Verantwortung der Länder. Dieser Quersprung wäre so wahrscheinlich in keinem anderen Unternehmen möglich gewesen. Lapp gab mir diese Chance. Ich habe zwei Nächte darüber nachgedacht und mich dafür entschieden“, erinnert sich Welscher.

Es war die richtige Entscheidung. Die neue Aufgabe liegt Welscher. Sie versteht sich als Bindeglied zwischen den Landesgesellschaften und will auch hier das Gruppendenken fördern.

„Mir ist wichtig, dass sich die Ländergesellschaften und der Standort Stuttgart untereinander besser austauschen und voneinander lernen. Daran arbeiten wir – mit Erfolg“, so Welscher.

Einen großen persönlichen Traum konnte sich Welscher bei Lapp übrigens auch noch erfüllen. Sie absolvierte berufsbegleitend das Studium „European Executive MBA“. „Mein früherer Arbeitgeber wollte mich in dieser Sache leider nicht unterstützen. Bei Lapp konnte ich diesen Wunsch im Alter von 47 Jahren in die Tat umsetzen“, freut sich Welscher.

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